Am Palmsonntag war ich mit meiner Freundin im schönen Niedersachen – besser gesagt in Lauenbrück – zu einem Osterkranzbindekurs. Von einer ehemaligen Kollegin sind wir auf das Angebot im Landpark Lauenbrück aufmerksam gemacht worden, dass in Kooperation mit der Kranz Jule angeboten wurde. Bei der ich übrigens sowieso schon immer mal einen Kurs machen wollte und nun hat das über einen Umweg geklappt.

Bei regnerischem Wetter sind wir beiden dann aus Hamburg losgedüst und haben es uns in den schönen Räumlichkeiten des Landparks gemütlich gemacht, bevor wir uns dann kreativ beschäftigt haben. Und am Nachmittag hat die Sonne nach getaner Arbeit auch wieder gestrahlt.

Das Lustige war, dass kurz vor Kursbeginn die Kranz Jule mit ihrem Auto angefahren kam, der Kofferraum auf und hinten schauten viele Äste raus. Sie hatte auf der Fahrt von Hamburg eine vom Wind umgestürzte Birke entdeckt und die dann einfach noch zusätzlich zu den anderen Kranzmaterialien hinzugezogen.

In einem der Veranstaltungsräume haben wir uns alle an einem großen Tisch einen Platz gesucht und los ging es. Ast um Ast wurde verwickelt und verdrahtet, bis am Ende ganz tolle buschige Kränze fertig waren. Und die wurden noch mit Naturmaterialien wie Birkenrinde, Federn, Moos und Eiern aufgepeppt.

Osterkranz

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Eine super Idee war die in Moos eingepackte Waldanemone.

Was braucht man zur Moos-Anemone?
Eine rechteckige Moosplatte
Waldanemone
Draht

Wie macht man die Moos-Anemone?
Etwas Erde von der Wald-Anemone entfernen und dann in die rechteckige Moosplatte einwickeln.
Nun das „Paket“ mit Draht umwickeln und in den Kranz stecken.

Und mit einer Kerze in der Mitte strahlt der Kranz nochmal anders.

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Nun wünsche ich Euch allen frohe Ostern!

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