Diese Woche war wieder einmal eine sehr volle Woche. Wenn ich über die letzten Wochen meine Post ansehe, dann fällt mir auf, dass dieser Satz häufiger vorkommt. Das liegt wohl daran, dass ich gerade versuche mich vielseitig weiterzubilden und an vielen Trainings teilnehmen um meinen Horizont zu erweitern und frischen Wind in mein tägliches Arbeiten zu bringen.

Gleichzeitig führt dass dazu, dass einem einige Dinge über den Kopf wachsen. Doch bei meinen ganzen kreativen Projekten kann ich schnell wieder abschalten: die kleine Detailverliebtheit bei dem Nähprojekt, oder das genaue Abmessen von der Innentasche einer Tasche bringt mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Und wenn das Produkt am Ende fertig ist, dann freue ich mich immer darüber.

Eine andere Möglichkeit des „Kopf-frei-Machens“ ist das Meditieren. Im Feburar war ich bei einem Mindfulness Training in London, bei dem es viel um das Thema „Besinnung auf sich selber“ und „Meditation“ ging. Ich muss sagen, dass es ein super Training war. Seitdem bin ich sehr bemüht täglichen 5-10 Minuten zu meditieren, doch ich schaffe es nicht immer, vor allem wenn der Tag sehr voll ist. Wenn ich die tägliche Dosis „Mindfulness“ über eine längere Zeit schaffe, dann merke ich, dass ich viele Dinge sehr viel entspannter sehe und mich nicht von jeder Kleinigkeit stressen lasse. Wer mal Lust hat zu meditieren, dem sei die „Headspace App“ (english) empfohlen. Man startet mit einer Testversion – 10 Tage á 10 Minuten – und wird von dem netten Sprecher durch die 10 Minuten begleitet. Danach kann man entscheiden, ob einem das gefällt und man das volle Programm nutzen möchte, oder sich eventuell anders an das Thema rantastet. Ich kann das nur empfehlen.

Eine etwas andere Art seinen Kopf frei zu bekommen und mal wieder „outside the box“ zu denken, war mein viertägiges Training rund um die „Magie der Kreativität“ (Ich hatte das letzte Woche kurz angedeutet). Alle Übungen waren hauptsächlich auf den Beruf zugeschnitten, doch sie lassen sich auch leicht übertragen. Manchmal kommt man zu vollkommen neuen Erkenntnissen, wenn man einfach mal in eine andere Welt schaut und sich überlegt, wie man dort ein ähnliches Problem löst. Ein Beispiel sind die Fischflossen, welche eine Inspirationsquelle für die schnellen Ganzkörperschwimmanzüge waren. Oder man wirft in einer kreativen Phase einfach ein völlig „themenfremdes“ Wort ein und überlegt, wie man das Problem in diesem Kontext lösen kann. Häufig sind wir einfach zu festgefahren in unserer Welt und unserem Denken, dass es nicht einfach ist sich neue Ansätze zu überlegen. Viele der Dinge in dem Training helfen mir nun, meine Ideen manchmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Habt Ihr schon einmal versucht beim Kunden ohnen Powerpoint zu präsentieren oder eine Gruppe zu aktivieren in dem man sie hinter dem Rücken eine Form aus einem Papier ausreißen lässt. Das bringt alle zum Lachen und schon ist der Kopf wieder frei. Probiert es mal aus!

Sehr entspannend finde ich auch die vielen Diskussionen mit Kollegen oder völlig neuen Gruppen, bei denen neue Denkanstöße geben werden oder man sich einfach bewusst macht, dass es einem selber doch sehr gut geht.

Nun freue ich mich auf ein entspanntes Wochenende mit meiner Familie. Nach dem sehr philosophischen und meditativen Post diese Woche werde ich mich nächste Woche wieder den kreativen Themen widmen. Für den Muttertag habe ich schon einige Ideen und auch neue Rezepte waren auf den Einsatz.

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Ich wünsche Euch ein ruhiges Wochenende und freue mich nächste Woche wieder Neues mit Euch zu teilen.